Brustschmerzen: Warnzeichen und wann Sie ärztliche Hilfe suchen sollten
Von SymptomGPT Team
Brustschmerzen sind eines der wichtigsten Symptome, die man ernst nehmen sollte. Manchmal wird es durch etwas weniger Gefährliches verursacht, wie sauren Reflux, Muskelverspannungen oder Angstzustände. Brustschmerzen können aber auch auf einen Herzinfarkt, eine Lungenembolie, eine schwere Infektion oder eine andere potenziell lebensbedrohliche Erkrankung hinweisen.
Wenn Sie gerade Schmerzen in der Brust haben und diese schwerwiegend oder neu sind oder mit anderen Warnzeichen einhergehen, suchen Sie sofort einen Arzt auf. Sie können zur Orientierung auch unseren Symptomprüfer nutzen, dieser ist jedoch kein Ersatz für eine Notfallversorgung.
Wenn Brustschmerzen schwerwiegend sein können
Brustschmerzen verdienen dringende Aufmerksamkeit, wenn sie:
- plötzlich oder schwerwiegend
- beschrieben als Druck, Quetschen oder Schweregefühl
- verbunden mit Atemnot
- Ausbreitung auf Arm, Kiefer, Nacken oder Rücken
- auftretend mit Schwitzen, Ohnmacht oder Übelkeit
- Verschlechterung bei Anstrengung
- Anders als Ihre üblichen Symptome
Warnsignale, die eine Notfallversorgung benötigen
Druck oder Schweregefühl in der Brust
Ein schweres, drückendes oder quetschendes Gefühl in der Brust kann ein Zeichen für herzbedingte Schmerzen sein, insbesondere wenn diese bei Anstrengung oder Stress auftreten.
Schmerzen mit Atemnot
Brustschmerzen mit Atembeschwerden können bei Herzinfarkt, Lungenembolie, Lungenentzündung, schwerem Asthma und anderen schwerwiegenden Erkrankungen auftreten.
Schmerz, der in andere Bereiche ausstrahlt
Schmerzen, die sich auf Arm, Kiefer, Nacken, Rücken oder Schulter ausbreiten, lassen auf eine kardiale Ursache schließen.
Ohnmacht, Schwitzen oder schwere Schwäche
Diese Symptome können auf ein gefährliches Herz-Kreislauf-Problem hinweisen und sollten nicht ignoriert werden.
Brustschmerzen nach einer Verletzung oder bei starken Atemschmerzen
Brustschmerzen nach einem Trauma oder Schmerzen, die beim Atmen stärker werden, erfordern je nach Situation möglicherweise eine dringende Abklärung.
Wann Sie bald einen Arzt aufsuchen sollten
Auch wenn es sich nicht um einen Notfall handelt, sollten Sie einen Arzttermin vereinbaren, wenn:
- Schmerzen in der Brust treten immer wieder auf
- Symptome treten bei sportlicher Betätigung auf
- Sie Risikofaktoren für Herzerkrankungen haben
- Sie sind sich nicht sicher, was die Schmerzen verursacht
- Schmerzen beeinträchtigen den Schlaf, das tägliche Leben oder die Aktivität
Ursachen von Brustschmerzen, die nicht im Notfall auftreten
In vielen Fällen ist kein Herzinfarkt die Ursache. Häufige Beispiele sind:
- saurer Reflux oder GERD
- Muskelzerrung
- Costochondritis
- Angst- oder Panikattacke
- leichte Atemwegsinfektion
- Reizung der Brustwand
Was jetzt zu tun ist
Wenn Sie keine Warnsignale für den Notfall haben, können folgende hilfreiche erste Schritte sein:
- Hören Sie auf, sich anzustrengen
- Sitzen Sie aufrecht und ruhen Sie sich aus
- Vermeiden Sie die Annahme, dass es sich um „nichts“ handelt, wenn die Symptome neu sind
- Überlegen Sie, ob der Schmerz mit Bewegung, Mahlzeiten oder Stress zusammenhängt
- Achten Sie genau auf eine Verschlechterung der Symptome
Fazit
Schmerzen in der Brust sollten niemals leichtfertig abgetan werden. Die meisten Fälle sind nicht lebensbedrohlich, Brustschmerzen mit Kurzatmigkeit, Schwitzen, Ohnmacht, ausstrahlenden Schmerzen oder starkem Druck können jedoch einen medizinischen Notfall darstellen.
Nutzen Sie unseren Symptomprüfer zur Orientierung, wenn die Symptome leicht bis mittelschwer sind, suchen Sie jedoch dringend medizinische Hilfe auf, wenn Sie Warnzeichen haben.
Dieser Artikel dient nur zu Bildungszwecken und ersetzt keinen professionellen medizinischen Rat.
Hilfreiche Orientierung für diese Seite
Wann Brustschmerzen bedenklich sind
- Warnzeichen sind unter anderem Verwirrtheit, Brustschmerzen, Atemnot, einseitige Schwäche, starke Austrocknung oder deutlich zunehmende Schmerzen.
- Suchen Sie noch am selben Tag medizinische Hilfe, wenn die Beschwerden plötzlich, stark oder für Sie neu sind.
- Wenn die Symptome stabil, aber anhaltend sind, dokumentieren Sie sie und besprechen Sie das weitere Vorgehen mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
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Medizinischer Hinweis
Diese Inhalte dienen ausschließlich Informations- und Bildungszwecken. Sie stellen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Wenden Sie sich bei gesundheitlichen Beschwerden immer an qualifiziertes medizinisches Fachpersonal. Wenn Sie einen medizinischen Notfall haben, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an.